Qualität und Kosten Ihrer Infrastruktur
in einer optimalen Balance

Mit unseren Tools zum Infrastruktur-Management verwalten Gemeinden und Werke ihre «Bodenschätze» effizient. Dank datenbankgestützter Verwaltung von Leitungskatastern, Strassen und anderen Infrastrukturen sowie dank Modellen zur Zustandsentwicklung, die eine vorausschauende und kostenoptimierte Planung werterhaltender Massnahmen ermöglichen.

Ihre Vorteile

Der Wiederbeschaffungswert von kommunalen Strassen, Wasserversorgungs- und Siedlungsentwässerungsnetzen ist hoch und übersteigt oft 25‘000 Franken pro Einwohner. Mit der datenbankgestützten Verwaltung und praxisbezogenen Modellierung ergeben sich klare Vorteile für die Werterhaltung Ihrer Infrastrukturen:

  • Sie gewinnen eine Gesamtschau über Ihre Infrastruktur-Werke.
  • Sie optimieren Ihre Werterhaltungsstrategie aufgrund der von Ihnen festgelegten Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Werke.
  • Sie planen und koordinieren Termine und Kosten von Sanierungsprojekten auf Jahre hinaus.

Was ReLIS leistet

Wir schaffen die Grundlage für Ihre Werterhaltungsstrategie:

  • Mit zustandsorientierten Werterhaltungsstrategien bestimmen wir für Sie bei gegebenen Anforderungen an die Zuverlässigkeit den spätesten und damit günstigsten Zeitpunkt für die Sanierung Ihres Werkes.

Wir optimieren Ihren Werterhaltungsprozess kurzfristig:

  • Die Inspektion von Werken wie Siedlungsentwässerung und Strassen ist aufwendig und kostenintensiv. Wir pflegen Ihre wertvollen Inspektionsdaten fachgerecht und standardisiert in die Datenbank des jeweiligen Werkes ein. Auf dieser Basis ermitteln wir für Sie die aktuelle Sanierungsdringlichkeit von Werkleitungen und Strassen. Wenn keine Inspektionsdaten vorliegen, ermitteln wir die aktuelle Sanierungsdringlichkeit von Werkleitungen mithilfe von bewährten Zustandsmodellierungen.
  • Wir führen die Sanierungsdringlichkeit mehrerer Werke in einem Masterplan Infrastruktur regelbasiert zusammen und visualisieren diese Daten. Dadurch erhalten Sie eine kombinierte Grundlage für die Identifizierung von Sanierungsprojekten und für die kurz- und mittelfristige Finanzplanung.

Wir optimieren Ihren Werterhaltungsprozess mittel- und langfristig:

  • Mit Hilfe von dynamischen Modellierungen von zukünftigen Zustandsentwicklungen bestimmen wir für Sie den künftigen Sanierungsbedarf. So erhalten Sie fundierte Entscheidungsgrundlagen für die langfristige Sicherung des Werterhalts.
  • Mit unserer Anwendung kom.infra stellen wir Ihnen schliesslich ein leistungsfähiges Werkzeug für das Management der Sanierungen und Neubauprojekte zur Verfügung, angefangen von der mehrjährigen Finanzplanung bis zur detaillierten Termin- und Kostenkontrolle für alle laufenden Projekte.

Die von uns eingesetzten Modelle sind in enger Zusammenarbeit mit einem regional tätigen Versorgungsunternehmen entwickelt und erfolgreich dem Härtetest in der Praxis unterworfen worden.

Wissen kompakt

Was Ihnen ein Infrastruktur-Management von ReLIS bietet

Werterhaltungsstrategien im Vergleichexpand_more

Nach der Erstellung eines Werkes erfüllt dieses bei korrekter Errichtung seine Funktion zu 100%. Im Lauf der Nutzungsdauer nimmt die Funktionsfähigkeit bzw. die Zuverlässigkeit des Werkes ab, bis es schliesslich zu einem Teil- oder Totalausfall kommt. Für den Zeitpunkt der Erneuerung eines Werkes kommen drei Strategien in Frage:

Vorbeugende Erneuerung:

Die Zuverlässigkeit eines Werkes wird als so wichtig angesehen, dass die Erneuerung in jedem Fall erfolgt, bevor ein Ausfall möglich ist, in der Regel nach einem starren Zeitraster. Der Hauptvorteil liegt in der sehr hohen Zuverlässigkeit des Werkes, der Hauptnachteil in den hohen Kosten einer häufigen, vom effektiven Zustand des Werkes unabhängigen Erneuerung.

Ereignisorientierte Erneuerung:

Die Zuverlässigkeit eines Werkes spielt bei dieser Strategie keine entscheidende Rolle, die Erneuerung erfolgt erst nach einem Teil- oder Totalausfall des Werkes. Der Hauptvorteil liegt darin, dass die Kosten für die Erneuerung erst nach einem Ausfall entstehen. Hauptnachteile sind die unbekannte Zuverlässigkeit und die fehlende Planbarkeit von Finanzen und Ressourcen für die Erneuerung.

Zustandsorientierte Erneuerung:

Bei gegebenen Anforderungen an die Zuverlässigkeit wird mit robusten, in der Praxis bewährten Methoden der aktuelle Zustand eines Werkes ermittelt und daraus die Sanierungsdringlichkeit abgeleitet. 

Sanierungsdringlichkeiten nach dem Ampelprinzipexpand_more

Die Aufbereitung der Sanierungsdringlichkeit nach dem Ampelprinzip zeigt unmittelbar Handlungsalternativen auf:

  • Grün = Kein Handlungsbedarf (Zuverlässigkeitsvorgabe übertroffen)
  • Gelb = Werk beobachten, Erneuerung ins Auge fassen (Zuverlässigkeitsvorgabe erreicht)
  • Rot = Werk ist zu erneuern (Zuverlässigkeitsvorgabe unterschritten)

Die zustandsorientierte Erneuerung garantiert somit die längste Nutzungsdauer unter Einhaltung einer definierten Zuverlässigkeit. Der Mehraufwand für die Datenerfassung und Modellierung beträgt einen Bruchteil der Einsparungen durch die optimale Nutzung des Werkes.

Die Sanierungsdringlichkeit wird für jedes Werk mit spezifischen Modellen abschnittsweise ermittelt. Ausser den Basisfaktoren Betriebszeit und Schadenshistorie werden zahlreiche weitere Einflussgrössen in die Berechnungen einbezogen. Mittels einstellbaren Gewichtungen werden lokale Verhältnisse angemessen berücksichtigt (zum Beispiel das Schadenpotenzial eines Ausfalls je nach angeschlossenen Objekten). Die Modelle sind dynamisch ausgelegt, sodass Zustandsentwicklungen in die Zukunft modelliert werden können.

Die normalisierte Aufbereitung in drei Klassen nach dem Ampelprinzip (grün, gelb, rot) erlaubt den direkten Vergleich verschiedener Werke miteinander. 

Gesamtschau mit dem Masterplan Infrastrukturexpand_more

Im Masterplan Infrastruktur werden die Sanierungsdringlichkeiten verschiedener Werke, die miteinander in einem räumlichen Bezug stehen, regelbasiert zusammengeführt und zu einem Gesamtwert über alle involvierten Werke aufgerechnet. So liefert die kartografische Aufbereitung der Strassenabschnitte und der zugehörigen Werkleitungen bei der Erneuerungsplanung eine nachvollziehbare und plausible Koordinationshilfe für alle involvierten Parteien.

Datenbanklösung kom.infraexpand_more

Sind die Erneuerungsprojekte für eine mehrjährige Planungsperiode identifiziert, braucht es ein leistungsfähiges Werkzeug für die Finanzplanung und Projektabwicklung. Die Datenbanklösung kom.infra überwacht die gemeindespezifischen Meilensteine, Termine und Kosten jedes Bauprojektes und legt alle zugehörigen Dokumente ab. Dabei sind die Gesamtkosten über alle laufenden und geplanten Projekte jederzeit sichtbar.

Die Projekte lassen sich auf der Zeitachse dynamisch verschieben, um die pro Jahr anfallenden Gesamtkosten im mehrjährigen Finanzplan zu optimieren.

Eduard Jericke

Ihr Ansprechpartner für Infrastuktur-Management

Tel. 056 210 39 60